Nährwerte richtig lesen — worauf es wirklich ankommt
Kalorien, Makros, Mikros — was die Zahlen auf der Packung bedeuten und wie Homnom sie automatisch berechnet.
Wer im Supermarkt steht und eine Verpackung umdreht, sieht sich oft einer Flut von Zahlen gegenüber: Kilokalorien, Gramm Fett, Kohlenhydrate, Ballaststoffe. Was bedeutet das alles — und worauf kommt es wirklich an?
Kalorien: Energie, nicht Böses
Kalorien messen schlicht die Energie, die ein Lebensmittel liefert. Weder gut noch schlecht — eine Frage der Menge und des Kontexts. 100 kcal aus Haferflocken sättigen länger als 100 kcal aus Gummibärchen, weil Ballaststoffe die Verdauung verlangsamen.
Faustregel: Für einen durchschnittlichen Erwachsenen liegt der Tagesbedarf zwischen 1.800 und 2.500 kcal — je nach Größe, Gewicht und Aktivitätsniveau.
Die drei Makronährstoffe
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind der bevorzugte Treibstoff des Gehirns und der Muskeln. Komplexe Kohlenhydrate (Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse) lassen den Blutzucker langsam steigen. Einfache Zucker (Süßigkeiten, Weißmehl) sorgen für schnelle Spitzen — und schnellen Hunger.
- 1 g Kohlenhydrate = 4 kcal
- Empfohlen: 45–60 % der Tagesenergie
Protein
Eiweiß ist Baustoff: Muskeln, Enzyme, Antikörper — alles braucht Protein. Außerdem sättigt es besonders gut.
- 1 g Protein = 4 kcal
- Empfohlen: 0,8–1,5 g pro kg Körpergewicht
Fett
Fett ist kein Feind. Ungesättigte Fettsäuren (Olivenöl, Nüsse, Avocado) unterstützen Herzgesundheit und Hormonhaushalt. Gesättigte Fette (Butter, Fleisch) sollten moderat konsumiert werden.
- 1 g Fett = 9 kcal
- Empfohlen: 25–35 % der Tagesenergie
Wie Homnom die Arbeit übernimmt
Homnom berechnet Nährwerte automatisch — basierend auf den Zutaten und Mengen jedes Rezepts. Kein manuelles Addieren, keine Schätzungen. Wenn du die Portionszahl anpasst, skalieren die Nährwerte mit.
Das Ergebnis: Du siehst auf einen Blick, wie viel Protein dein Abendessen liefert oder ob das Frühstück ausreichend Energie für den Morgen mitbringt.
Fazit
Nährwerte richtig lesen bedeutet nicht, jede Zahl zu kontrollieren. Es geht darum, ein Gespür zu entwickeln — für Portionsgrößen, für sättigende Lebensmittel, für die eigene Energie. Homnom gibt dir die Daten. Was du daraus machst, liegt bei dir.