Welche Pilze haben am meisten Vitamin B7 (Biotin)?

Pilze sind eine vielseitige Zutat in der Küche und enthalten unterschiedliche Mengen an Vitamin B7 (Biotin), einem wichtigen B-Vitamin. Im Vergleich werden hier verschiedene Pilzsorten im getrockneten Zustand betrachtet, da das Trocknen den Biotingehalt je 100 g deutlich konzentriert. Die Tabelle zeigt die Biotinkonzentration pro 100 g mit der Möglichkeit, nach Portion oder Gewicht zu sortieren, und erleichtert so die Auswahl einer geeigneten Pilzsorte.

Ranking

g
MakrosRezepte
Champignons16,0 µg16,0 µg28 kcal2,5 ctRezepte
Steinpilze16,0 µg16,0 µg46 kcalRezepte
Birkenpilze16,0 µg16,0 µg46 kcalRezepte
Butterpilze16,0 µg16,0 µg31 kcalRezepte
Edel-Reizker16,0 µg16,0 µg36 kcalRezepte
Hallimasch16,0 µg16,0 µg37 kcalRezepte
Mischpilze10,0 µg10,0 µg34 kcalRezepte
Austernpilze7,0 µg7,0 µg32 kcal19,1 ctRezepte
Shiitake-Pilze6,1 µg6,1 µg30 kcalRezepte

Spalten sortierbar — Standard: Biotin pro Portion absteigend. Tabelle ist horizontal scrollbar.

Tabelle mit 9 Einträgen und 7 Spalten.

Konzentrierte Formen

Isolate, Mehle und texturierte Produkte mit besonders hohem Biotin-Gehalt — werden in kleineren Mengen verwendet als ganze Hülsenfrüchte und sind daher nicht direkt vergleichbar.

Einordnung

Die Biotinkonzentrationen der frischen Pilze variieren moderat zwischen 6 und 16 µg pro 100 g, wobei Champignons, Steinpilze, Birkenpilze, Butterpilze, Edel-Reizker und Hallimasch jeweils etwa 16 µg enthalten. Mischpilze und Austernpilze liegen mit 10 bzw. rund 7 µg etwas darunter, und Shiitake-Pilze weisen mit knapp 6 µg den niedrigsten Gehalt auf. Die Unterschiede innerhalb der frischen Sorten sind somit vergleichsweise gering und erlauben keinen klaren Favoriten im Biotinbereich.

Pilze finden in der Küche vielfältige Anwendungen: Champignons sind eine volksnahe Zutat, die roh oder gegart vielseitig genutzt wird. Steinpilze und Birkenpilze sind geschätzte Würzpilze für Suppen und Saucen. Butterpilze und Edel-Reizker werden wegen ihres feinen Aromas gern gedünstet oder gebraten. Austernpilze und Shiitakepilze sind vor allem in der asiatischen Küche beliebt. Mischpilze bieten eine Mischung verschiedener Sorten und Geschmacksprofile. Somit bestimmt meist der Geschmack und die Art der Zubereitung den Einsatz, weniger der Biotingehalt.

Vitamin B7 ist nur eine von vielen Nährstoffkomponenten in Pilzen. Sie liefern neben Biotin auch wichtige B-Vitamine wie Riboflavin und Niacin sowie Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Außerdem bieten Pilze eine Menge Ballaststoffe und sind kalorienarm. Daher ergänzt der Biotinvergleich lediglich das breite Spektrum der ernährungsphysiologischen Wertigkeit der verschiedenen Pilzsorten.

Da in diesem Vergleich jeweils getrocknete Pilze als konzentrierte Form gezeigt werden, ist das Trocknen entscheidend für die Biotindichte: Wasser wird entzogen, wodurch die Konzentration pro 100 g stark ansteigt. Frische Pilze haben daher deutlich niedrigere Biotinwerte pro 100 g. Die getrockneten Pilze werden vor Verwendung meistens eingeweicht und in kleinen Mengen eingesetzt, was bei den Portionsgrößen zu beachten ist.

Die getrockneten Varianten von Champignon, Steinpilz und Shiitake enthalten aufgrund der Entwässerung zwischen 49 und 131 µg Biotin pro 100 g, weshalb sie als eigenständige Gruppe dargestellt werden. Sie sind in der Küche häufig eine konzentrierte Geschmacksquelle, können jedoch wegen ihres hohen Biotingehalts nicht direkt mit den frischen Pilzen im Hauptvergleich verglichen werden.

Passende Rezepte

Häufige Fragen

Welche Pilze enthalten die höchste Menge an Vitamin B7 (Biotin) pro 100 g?

Frische Champignons, Steinpilze, Birkenpilze, Butterpilze, Edel-Reizker und Hallimasch enthalten jeweils etwa 16 µg Biotin pro 100 g. Mischpilze und Austernpilze liegen mit rund 10 bzw. 7 µg etwas darunter, während Shiitake-Pilze mit knapp 6 µg den niedrigsten Gehalt aufweisen.

Wie viel Vitamin B7 liefert eine typische Portion Champignons?

Eine Portion von 100 g frischen Champignons liefert etwa 16 µg Vitamin B7. Getrocknete Pilze enthalten deutlich mehr Biotin pro 100 g, werden aber in kleineren Mengen verwendet und vor der Zubereitung meist eingeweicht.

Sind getrocknete Pilze oder frische Pilze biotinhaltiger?

Getrocknete Pilze enthalten deutlich höhere Biotinkonzentrationen pro 100 g, zum Beispiel bis zu 131 µg im getrockneten Champignon. Da sie jedoch vor der Verwendung eingeweicht und nur in kleinen Mengen genutzt werden, ist ihr Biotingehalt pro Portion entsprechend zu betrachten.

Wie beeinflusst das Trocknen den Biotingehalt von Pilzen?

Beim Trocknen verlieren Pilze Wasser, wodurch der Biotingehalt pro 100 g stark ansteigt. Frische Pilze haben daher niedrigere Werte pro 100 g, während getrocknete Varianten wesentlich konzentrierter sind, aber meist in kleineren Mengen verwendet werden.

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