Welche Fisch & Meeresfrüchte haben am meisten Jod?

Fisch und Meeresfrüchte sind bekannte natürliche Quellen für Jod, ein Mineralstoff, das für viele Körperfunktionen wichtig ist. Die folgende Tabelle vergleicht verschiedene frische und unverarbeitete Sorten pro 100 Gramm, jeweils in ihrer üblichen Form zum Verzehr. Sie können die Werte auch auf eine typische Portion von 150 Gramm anpassen, um den Jodgehalt leichter einzuschätzen. Nutzen Sie den Vergleich, um gezielt jodreiche Meeresprodukte auszuwählen.
Ranking
| Makros | Rezepte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Schellfischfilets | 320,0 µg | 480,0 µg | 111 kcal | – | – | |
| Kabeljaufilets | 224,0 µg | 336,0 µg | 119 kcal | 1,3 ct | Rezepte | |
| Miesmuscheln | 154,0 µg | 231,0 µg | 90 kcal | 1,6 ct | Rezepte | |
| Garnelen | 90,5 µg | 135,8 µg | 131 kcal | 1,5 ct | Rezepte | |
| Sardinen | 79,0 µg | 118,5 µg | 227 kcal | – | ||
| Seelachsfilets | 65,0 µg | 97,5 µg | 149 kcal | 0,9 ct | Rezepte | |
| Heringe | 49,0 µg | 73,5 µg | 225 kcal | – | ||
| Sardellen | 48,0 µg | 72,0 µg | 306 kcal | 6,7 ct | Rezepte | |
| Thunfischsteaks | 44,2 µg | 66,3 µg | 209 kcal | 3,6 ct | – | |
| Rotbarschfilets | 34,6 µg | 51,9 µg | 138 kcal | 4,3 ct | Rezepte | |
| Schollenfilets | 28,2 µg | 42,3 µg | 114 kcal | 5,4 ct | – | |
| Makrelen | 24,0 µg | 36,0 µg | 224 kcal | – | ||
| Heilbutt | 21,8 µg | 32,7 µg | 242 kcal | 16,0 ct | – | |
| Hechtfilets | 19,0 µg | 28,5 µg | 126 kcal | – | Rezepte | |
| Seehechtfilets | 12,0 µg | 18,0 µg | 129 kcal | 5,8 ct | – | |
| Forellen | 8,7 µg | 13,1 µg | 234 kcal | 6,6 ct | Rezepte | |
| Lachsfilets | 5,0 µg | 7,5 µg | 270 kcal | 6,0 ct | Rezepte | |
| Aale | 4,0 µg | 6,0 µg | 432 kcal | – | – | |
| Zander | 4,0 µg | 6,0 µg | 129 kcal | 78,0 ct | – |
Spalten sortierbar — Standard: Iodid pro Portion absteigend. Tabelle ist horizontal scrollbar.
Tabelle mit 19 Einträgen und 7 Spalten.Konzentrierte Formen
Isolate, Mehle und texturierte Produkte mit besonders hohem Iodid-Gehalt — werden in kleineren Mengen verwendet als ganze Hülsenfrüchte und sind daher nicht direkt vergleichbar.
- Nori-Blatt geröstet
Nori-Algenblatt, in dünnen Streifen als Garnitur (Iodgehalt extrem hoch, schon kleinste Mengen decken den Tagesbedarf)
2.775,0 µg / 100 g - Dorschleber roh
Spezialität, in kleinen Mengen als Brotaufstrich oder Vorspeise
355,0 µg / 100 g
Einordnung
Die Jodgehalte bei Fisch und Meeresfrüchten variieren deutlich, wobei einige Sorten wie Schellfischfilets, Kabeljaufilets und Miesmuscheln mit besonders hohen Werten hervorstechen. Andere Sorten wie Lachsfilets, Zander oder Aale enthalten vergleichsweise wenig Jod. Diese Unterschiede lassen sich durch die unterschiedliche Lebensweise und Ernährung der jeweiligen Fischarten sowie die biologische Funktion des Jods im Meeresmilieu erklären. Trotzdem enthalten alle aufgeführten Sorten nennenswerte Mengen, weshalb Fisch und Meeresfrüchte insgesamt als wertvolle Jodquellen gelten.
Was die Anwendung in der Küche betrifft, unterscheiden sich Fisch und Meeresfrüchte meist durch ihre Textur, Geschmacksintensität und Zubereitungsformen: Kabeljaufilets und Schellfischfilets sind vielseitige weiße Fische, die sich gut zum Braten oder Dünsten eignen. Miesmuscheln werden oft gedünstet und sind klassische Zutaten für Meeresfrüchtesuppen und Eintöpfe. Garnelen und Spatzenfische wie Sardinen lassen sich schnell zubereiten und ergänzen Salate oder Pasta. Das macht die Auswahl neben dem Jodgehalt vor allem zu einer Frage des Rezepts und der gewünschten Geschmackskomponente.
Jod ist zwar der Fokus dieser Übersicht, doch Fisch und Meeresfrüchte liefern darüber hinaus wichtige Nährstoffe wie hochwertiges Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D. Sorten mit niedrigerem Jodgehalt können durch ihre Fettreichhaltigkeit, etwa Lachsfilets, zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen. So zeigt der Vergleich, dass verschiedene Meeresprodukte jeweils eigene ernährungsphysiologische Schwerpunkte setzen und sich gut ergänzen.
Die Tabelle verwendet frische und unverarbeitete Sorten in der üblichen Verzehrsform. Dabei ist zu beachten, dass Kochprozesse wie Dünsten oder Braten den Wassergehalt reduzieren können, was den Nährstoffgehalt pro 100 g verändert. Trotzdem bleiben die relativen Unterschiede zwischen Arten ähnlich.
Die Konzentratformen wie Nori-Blatt und Dorschleber sind wegen ihres deutlich höheren Jodgehalts in der Garnitursektion dargestellt. Solche Spezialitäten werden meist in kleinen Mengen verwendet und sind deshalb nicht direkt mit den Hauptsorten vergleichbar, bieten aber eine sehr effektive Möglichkeit, den Jodbedarf auch mit geringen Portionen zu decken.
Passende Rezepte
Rezepte mit Lachsfilets
Rezepte mit Garnelen
Häufige Fragen
Welche Fisch- und Meeresfrüchte haben den höchsten Jodgehalt pro 100 Gramm?
Zu den Fisch- und Meeresfrüchten mit dem höchsten Jodgehalt pro 100 Gramm zählen Schellfischfilets, Kabeljaufilets und Miesmuscheln. Diese erreichen Werte von über 200 Mikrogramm Jod pro 100 Gramm und sind damit besonders reich an diesem Mineralstoff.
Wie viel Jod liefert eine typische Portion von 150 Gramm Fisch oder Meeresfrüchten?
Eine Portion von 150 Gramm Fisch oder Meeresfrüchten enthält je nach Sorte etwa zwischen 30 und 300 Mikrogramm Jod. So liefern beispielsweise 150 Gramm Schellfischfilet oder Kabeljaufilet aufgrund ihres hohen Gehalts deutlich mehr Jod als etwa die gleiche Menge Lachsfilet.
Sind Schellfischfilets jodreicher als Garnelen oder Sardinen?
Ja, Schellfischfilets enthalten deutlich mehr Jod als Garnelen oder Sardinen. Während Schellfischfilets zu den Spitzenreitern im Jodgehalt gehören, liegen Garnelen und Sardinen mit moderaten Werten darunter, aber immer noch im Bereich nennenswerter Jodgehalte.
Wie wirkt sich das Kochen auf den Jodgehalt von Fisch und Meeresfrüchten aus?
Kochen, Dünsten oder Braten verändert vor allem den Wassergehalt von Fisch und Meeresfrüchten, wodurch die Nährstoffkonzentration pro 100 Gramm variiert. Der absolute Jodgehalt bleibt weitgehend erhalten, sodass die Unterschiede zwischen den Arten auch nach der Zubereitung vergleichbar bleiben.