Welche Nüsse & Samen haben am meisten Eisen?

Welche Nüsse & Samen haben am meisten Eisen?

Nüsse und Samen sind eine interessante Quelle für Eisen unter den pflanzlichen Lebensmitteln. Die Werte beziehen sich auf rohe, unverarbeitete Produkte und erlauben so einen klaren Vergleich. Die Tabelle zeigt den Eisengehalt pro 100 Gramm sowie angepasst auf eine typische Portion von 30 Gramm und ist sortierbar, um die Auswahl zu erleichtern.

Ranking

g
MakrosRezepte
Sesam10,0 mg3,0 mg170 kcal5,4 ctRezepte
Chiasamen7,6 mg2,3 mg144 kcal14,5 ctRezepte
Pistazien6,9 mg2,1 mg180 kcal20,3 ctRezepte
Leinsamen6,8 mg2,0 mg141 kcal7,3 ctRezepte
Cashewkerne6,4 mg1,9 mg185 kcal21,8 ctRezepte
Sonnenblumenkerne5,7 mg1,7 mg169 kcal4,7 ctRezepte
Kürbiskerne4,9 mg1,5 mg176 kcal19,9 ctRezepte
Pinienkerne4,8 mg1,4 mg198 kcal15,9 ctRezepte
Mohn4,5 mg1,3 mg158 kcalRezepte
Haselnüsse3,4 mg1,0 mg200 kcal36,1 ctRezepte
Mandeln3,1 mg0,9 mg163 kcal23,4 ctRezepte
Paranüsse2,8 mg0,9 mg211 kcal105,4 ctRezepte
Walnüsse2,8 mg0,8 mg216 kcal17,9 ctRezepte
Pekannüsse2,2 mg0,6 mg217 kcal92,8 ct
Macadamianüsse1,4 mg0,4 mg221 kcal289,4 ct

Spalten sortierbar — Standard: Eisen pro Portion absteigend. Tabelle ist horizontal scrollbar.

Tabelle mit 15 Einträgen und 7 Spalten.

Konzentrierte Formen

Isolate, Mehle und texturierte Produkte mit besonders hohem Eisen-Gehalt — werden in kleineren Mengen verwendet als ganze Hülsenfrüchte und sind daher nicht direkt vergleichbar.

Einordnung

Im Vergleich der Nüsse und Samen zeigt Sesam mit etwa 10 mg Eisen pro 100 g den höchsten Wert. Dicht darauf folgen Chiasamen und Pistazien mit etwas über 6 mg, während Macadamianüsse mit rund 1,4 mg am unteren Ende der Liste liegen. Diese Unterschiede lassen sich durch die botanische Herkunft und Zusammensetzung erklären: Sesam und Chiasamen sind kleine Samen mit hoher Mineralstoffdichte, während Macadamianüsse eher einen höheren Fettanteil besitzen und entsprechend weniger Eisen enthalten.

In der Küche unterscheiden sich Nüsse und Samen vor allem durch ihre Textur und Einsatzmöglichkeiten. Mandeln und Haselnüsse werden gern roh oder geröstet als Snack verzehrt oder in Backwaren verwendet. Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne finden häufig ihren Platz als Topping in Salaten und Müslis, während Tahin (Sesammus) als Paste vielseitig in Dressings, Dips und orientalischen Gerichten eingesetzt wird. Gehackte oder geschrotete Formen wie Leinsamen geschrotet ergänzen Speisen, sind aber wegen der kleineren Mengen meist keine primären Eisenquellen.

Eisen ist nur einer von mehreren wichtigen Nährstoffen in Nüssen und Samen. Viele dieser Pflanzen liefern zudem einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe sowie wichtige Vitamine wie Vitamin E. So bieten beispielsweise Walnüsse eine Kombination aus moderatem Eisengehalt und hohem Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Diese vielfältige Nährstoffzusammensetzung macht Nüsse und Samen zu wertvollen Bestandteilen einer ausgewogenen Ernährung.

Die genannten Werte beziehen sich auf rohe, unverarbeitete Produkte. Das Rösten oder Verarbeiten kann den Eisengehalt geringfügig verändern, wirkt sich jedoch meist nicht stark auf die Nährstoffdichte aus. Die im Garniturbereich aufgeführten konzentrierten Formen wie Tahin und Leinsamen geschrotet sind nicht direkt mit den Hauptsorten vergleichbar, da sie in anderen Mengen verwendet werden und unterschiedliche Konsistenzen aufweisen.

Passende Rezepte

Häufige Fragen

Welche Nüsse und Samen enthalten besonders viel Eisen?

Sesam weist mit etwa 10 mg Eisen pro 100 g den höchsten Gehalt unter Nüssen und Samen auf. Chiasamen und Pistazien folgen mit rund 6 bis 7 mg Eisen pro 100 g. Am unteren Ende der Liste liegen Macadamianüsse mit etwa 1,4 mg Eisen pro 100 g.

Wie viel Eisen liefern Nüsse und Samen pro typischer Portion von 30 Gramm?

Bei einer Portion von 30 Gramm liefert Sesam etwa 3 mg Eisen, während Chiasamen und Pistazien um 2 mg Eisen pro Portion enthalten. Macadamianüsse liefern entsprechend weniger, nämlich rund 0,4 mg Eisen je 30 Gramm.

Enthalten Nüsse oder Samen generell mehr Eisen?

Samen wie Sesam und Chiasamen enthalten in der Regel mehr Eisen als die meisten Nüsse. So haben zum Beispiel Sesam etwa 10 mg Eisen pro 100 g, während viele Nüsse unter 4 mg pro 100 g liefern, abhängig von der Sorte.

Wie beeinflusst die Zubereitung, etwa Rösten, den Eisengehalt von Nüssen und Samen?

Das Rösten oder Verarbeiten von Nüssen und Samen kann den Eisengehalt geringfügig verändern, die Nährstoffdichte bleibt jedoch meist stabil. Die angegebenen Werte beziehen sich auf rohe, unverarbeitete Produkte, die einen klaren Vergleich erlauben.

Sind verarbeitete Formen wie Tahin oder geschrotete Leinsamen gute Eisenquellen?

Verarbeitete Formen wie Tahin (Sesammus) und geschrotete Leinsamen enthalten ebenfalls Eisen, sind aber in ihrer Konsistenz und Anwendung oft als Zutaten in kleineren Mengen üblich. Daher sind sie nicht direkt mit den Hauptsorten vergleichbar, liefern aber einen Beitrag zum Eisengehalt in Speisen.

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