Welche Nüsse & Samen haben am meisten einfach ungesättigte Fettsäuren?

Nüsse und Samen sind wichtige Quellen für einfach ungesättigte Fettsäuren, die zu den wertvollen pflanzlichen Fetten zählen. Die hier gezeigten Werte basieren auf trockenen, ungerösteten Produkten, damit sie vergleichbar sind. Die Tabelle vergleicht den Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren pro 30 g Portion und pro 100 g, sortierbar für eine individuelle Auswahl.
Ranking
| Makros | Rezepte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Macadamianüsse | 59,0 g | 17,7 g | 221 kcal | 6,8 ct | – | |
| Haselnüsse | 50,6 g | 15,2 g | 200 kcal | 2,4 ct | Rezepte | |
| Pekannüsse | 46,4 g | 13,9 g | 217 kcal | 4,3 ct | – | |
| Pistazien | 34,6 g | 10,4 g | 180 kcal | 4,0 ct | Rezepte | |
| Mandeln | 29,5 g | 8,9 g | 163 kcal | 2,5 ct | Rezepte | |
| Cashewkerne | 28,8 g | 8,6 g | 185 kcal | 4,9 ct | Rezepte | |
| Paranüsse | 21,7 g | 6,5 g | 211 kcal | 13,8 ct | Rezepte | |
| Sesam | 19,9 g | 6,0 g | 170 kcal | 2,7 ct | Rezepte | |
| Pinienkerne | 15,7 g | 4,7 g | 198 kcal | 4,9 ct | Rezepte | |
| Sonnenblumenkerne | 13,4 g | 4,0 g | 169 kcal | 2,0 ct | Rezepte | |
| Kürbiskerne | 13,0 g | 3,9 g | 176 kcal | 7,5 ct | Rezepte | |
| Walnüsse | 11,7 g | 3,5 g | 216 kcal | 4,3 ct | Rezepte | |
| Leinsamen | 7,1 g | 2,1 g | 141 kcal | 6,9 ct | Rezepte | |
| Mohn | 6,3 g | 1,9 g | 158 kcal | 12,6 ct | Rezepte | |
| Chiasamen | 2,4 g | 0,7 g | 144 kcal | 46,6 ct | Rezepte |
Spalten sortierbar — Standard: Fettsäuren, einfach ungesättigt, gesamt pro Portion absteigend. Tabelle ist horizontal scrollbar.
Tabelle mit 15 Einträgen und 7 Spalten.Konzentrierte Formen
Isolate, Mehle und texturierte Produkte mit besonders hohem Fettsäuren, einfach ungesättigt, gesamt-Gehalt — werden in kleineren Mengen verwendet als ganze Hülsenfrüchte und sind daher nicht direkt vergleichbar.
- Haselnussöl
Pressöl, teelöffelweise zum Würzen von Salaten oder Desserts
76,4 g / 100 g - Mandelöl
Pressöl, teelöffelweise zum Würzen
65,5 g / 100 g - Walnussöl
Pressöl, teelöffelweise über Salate
17,1 g / 100 g - Sesamöl
Pressöl, teelöffelweise zum Würzen (asiatische Küche)
40,4 g / 100 g - Kürbiskernöl
Pressöl, teelöffelweise zum Würzen
28,0 g / 100 g - Mandelmus
Mus, esslöffelweise als Aufstrich oder in Smoothies
29,5 g / 100 g - Haselnussmus
Mus, esslöffelweise als Aufstrich
51,1 g / 100 g - Tahin (Sesammus)
Mus, esslöffelweise in Dips wie Hummus
22,6 g / 100 g - Erdnussmus
Mus, esslöffelweise als Aufstrich oder in Saucen
26,0 g / 100 g
Einordnung
Macadamianüsse stechen mit ihrem sehr hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren hervor, der bei fast 60 g pro 100 g liegt. Das ist deutlich mehr als bei den meisten anderen Sorten. Haselnüsse und Pekannüsse folgen mit ebenfalls hohen Werten um 46 bis 50 g, wodurch die Unterschiede innerhalb der mittleren und unteren Bereiche der Tabelle deutlich kleiner ausfallen. Pistazien, Mandeln und Cashewkerne liegen in einem moderaten Bereich, während Samen wie Walnüsse, Leinsamen, Mohn oder Chiasamen vergleichsweise wenig einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten.
In der Küche sind Nüsse und Samen vielseitig einsetzbar, wobei jede Sorte ihre eigene Rolle erfüllt. Macadamianüsse und Pekannüsse sind oft als Snack beliebt oder verfeinern Süßspeisen mit ihrem milden Geschmack. Haselnüsse finden sich häufig in Backwaren und als Topping wieder, Mandeln und Cashewkerne sind vielseitige Begleiter in herzhaften und süßen Gerichten. Samen wie Sesam, Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne werden oft zum Bestreuen oder als Zugabe für Salate und Müslis genutzt. Die unterschiedlichen Texturen und Aromen bestimmen den Gebrauch viel stärker als die spezifischen Fettzusammensetzungen.
Einfach ungesättigte Fettsäuren sind nur ein Teil des Nährstoffprofils dieser Gruppe. Nüsse und Samen sind zudem gute Quellen für mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium und Zink. Walnüsse beispielsweise enthalten zwar weniger einfach ungesättigte Fettsäuren, bieten dafür mehr Omega-3-Fettsäuren. Die Fettqualität ist somit vielseitig und jede Sorte ergänzt andere ernährungsphysiologische Aspekte.
Alle Werte beziehen sich auf trockene, ungeröstete Nüsse und Samen. Durch Rösten kann sich das Fettprofil leicht verändern, ebenso können Produkte mit Zusätzen den Gehalt beeinflussen. Die konzentrierten Formen in der Garnitursektion wie Haselnussöl, Mandelöl oder Tahin sind reine Pressöle und Mus, die wegen ihres hohen Fettgehalts nur in kleinen Mengen und zum Würzen verwendet werden. Deshalb lassen sie sich nicht direkt mit den ganzen Nüssen und Samen vergleichen, sondern erfüllen eine andere kulinarische und ernährungsbezogene Funktion.
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Häufige Fragen
Welche Nüsse und Samen enthalten am meisten einfach ungesättigte Fettsäuren pro 100 Gramm?
Macadamianüsse enthalten mit knapp 60 Gramm pro 100 Gramm den höchsten Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren. Haselnüsse und Pekannüsse folgen mit etwa 46 bis 50 Gramm pro 100 Gramm. Samen wie Chiasamen oder Mohn haben dagegen deutlich niedrigere Werte.
Wie viel einfach ungesättigte Fettsäuren liefert eine typische Portion von 30 Gramm Nüssen oder Samen?
Eine Portion von 30 Gramm Macadamianüssen enthält ungefähr 18 Gramm einfach ungesättigte Fettsäuren. Haselnüsse und Pekannüsse liefern etwa 14 bis 15 Gramm pro Portion, während Samen wie Walnüsse oder Leinsamen weniger als 4 Gramm in dieser Menge enthalten.
Sind Macadamianüsse oder Haselnüsse reicher an einfach ungesättigten Fettsäuren?
Macadamianüsse haben mit knapp 60 Gramm pro 100 Gramm einen höheren Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren als Haselnüsse, die ungefähr 50 Gramm erreichen. Der Unterschied ist deutlich sichtbar, macht aber beide zu guten Quellen für diese Fettsäuren.
Wie beeinflusst das Rösten den Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren in Nüssen und Samen?
Das Rösten kann das Fettprofil von Nüssen und Samen leicht verändern, meist durch minimale Verluste oder Umwandlungen der Fettsäuren. Die hier angegebenen Werte beziehen sich auf trockene, ungeröstete Produkte, um eine vergleichbare Basis zu gewährleisten.