Welche Getreide & Pseudogetreide haben am meisten Ballaststoffe?

Welche Getreide & Pseudogetreide haben am meisten Ballaststoffe?

Getreide und Pseudogetreide sind wichtige Quellen für Ballaststoffe, die einen Beitrag zur Verdauung leisten. In diesem Vergleich betrachten wir die Ballaststoffgehalte von trockenen Körnern, Flocken und weiteren Zubereitungsformen. Die Tabelle zeigt sortierbar den Gehalt pro 100 g und je nach Portion und erleichtert so die Auswahl nach Ballaststoffmenge. Dabei sind auch konzentrierte Formen wie Kleie separat dargestellt, da sie besonders ballaststoffreich sind.

Ranking

g
MakrosRezepte
Roggenkörner13,4 g8,0 g181 kcal
Weizenkörner13,3 g8,0 g199 kcalRezepte
Grünkern12,2 g7,3 g197 kcal6,6 ct
Dinkel11,5 g6,9 g202 kcalRezepte
Haferflocken11,0 g6,6 g209 kcal1,3 ctRezepte
Einkorn10,1 g6,0 g202 kcal
Amarant8,8 g5,3 g226 kcalRezepte
Gerste8,7 g5,2 g199 kcal
Emmer7,9 g4,8 g205 kcal
Mais7,7 g4,6 g202 kcalRezepte
Quinoa7,6 g4,6 g217 kcal6,0 ctRezepte
Bulgur6,7 g4,0 g212 kcal3,4 ctRezepte
Couscous6,2 g3,7 g210 kcal4,2 ctRezepte
Buchweizen5,5 g3,3 g203 kcal7,2 ctRezepte
Naturreis4,0 g2,4 g216 kcal6,5 ct
Hirse3,3 g2,0 g211 kcal6,4 ctRezepte
Reis2,5 g1,5 g211 kcal10,4 ctRezepte

Spalten sortierbar — Standard: Ballaststoffe, gesamt pro Portion absteigend. Tabelle ist horizontal scrollbar.

Tabelle mit 17 Einträgen und 7 Spalten.

Konzentrierte Formen

Isolate, Mehle und texturierte Produkte mit besonders hohem Ballaststoffe, gesamt-Gehalt — werden in kleineren Mengen verwendet als ganze Hülsenfrüchte und sind daher nicht direkt vergleichbar.

  • Weizen Kleie

    Backzutat / Müsli-Topping, ballaststoffreich (~43 g pro 100 g), in kleinen Mengen

    43,2 g / 100 g
  • Dinkel Kleie

    Backzutat / Müsli-Topping, ballaststoffreich (~38 g pro 100 g), in kleinen Mengen

    38,1 g / 100 g
  • Reis Kleie

    Backzutat / Müsli-Topping, ballaststoffreich (~34 g pro 100 g), in kleinen Mengen

    34,1 g / 100 g
  • Weizen Keim

    Backzutat / Müsli-Topping (~18 g pro 100 g), in kleinen Mengen

    18,5 g / 100 g
  • Hafer Kleie

    Müsli-Topping oder zum Backen (~13 g pro 100 g), in kleinen Mengen

    12,9 g / 100 g

Einordnung

Getreide und Pseudogetreide weisen bei den Ballaststoffen eine unterschiedliche Verteilung auf, wobei Roggenkörner und Weizenkörner mit etwa 13 g Ballaststoffen pro 100 g die höchste Konzentration zeigen. Grünkern und Dinkel folgen knapp dahinter, während Sorten wie Reis und Hirse vergleichsweise geringere Mengen aufweisen. Die Ballaststoffgehalte variieren also, aber die Unterschiede sind oft moderat, insbesondere zwischen den Getreiden im mittleren Bereich wie Amarant, Gerste und Quinoa.

In der Küche erfüllen die Getreidesorten unterschiedliche Funktionen, die meist wichtiger sind als ihr Ballaststoffgehalt. Haferflocken eignen sich gut als schnelle Frühstückszutat oder zum Backen, während Grünkern eher in herzhaften Gerichten verwendet wird. Bulgur, Couscous und Quinoa sind beliebte Beilagen, die zudem schnell zubereitet sind. Sorten wie Roggenkörner oder Weizenkörner sind häufig Basis für eigene Backwaren oder Suppeneinlagen, während Reis und Hirse eher als klassische Beilagen dienen.

Ballaststoffe sind nur eine der Eigenschaften, die Getreide und Pseudogetreide ausmachen. Viele enthalten zudem wertvolle Mineralstoffe und komplexe Kohlenhydrate, die Energie liefern. So trägt zum Beispiel Haferflocken neben Ballaststoffen auch einen erheblichen Anteil an Beta-Glucanen bei, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen können. Das Zusammenspiel verschiedener Nährstoffe macht die Auswahl der Sorte oft auch von individuellen Bedürfnissen und Rezepten abhängig.

In diesem Vergleich sind trockene Körner, Flocken und andere Zubereitungsformen berücksichtigt, um eine transparente Übersicht zu geben. Dabei nimmt das tatsächliche Kochvolumen Einfluss auf den Ballaststoffgehalt pro Portion, da Getreide beim Kochen Wasser aufnimmt und dadurch auf das Gewicht bezogen ballaststoffärmer erscheint.

Separat dargestellt sind die konzentrierten Formen wie Weizen Kleie, Dinkel Kleie und andere Kleie-Varianten, die deutlich höhere Ballaststoffanteile aufweisen. Diese werden meist in kleinen Mengen als Backzutat oder Müsli-Topping verwendet und sind deshalb nicht direkt mit den Hauptprodukten vergleichbar.

Passende Rezepte

Häufige Fragen

Welche Getreide- und Pseudogetreidesorten haben den höchsten Ballaststoffgehalt pro 100 Gramm?

Roggenkörner und Weizenkörner weisen mit etwa 13 g Ballaststoffen pro 100 g die höchste Konzentration unter den Getreiden auf. Dicht gefolgt werden sie von Grünkern und Dinkel mit knapp 11 bis 12 g. Sorten wie Reis und Hirse enthalten vergleichsweise weniger Ballaststoffe, meist unter 5 g pro 100 g.

Wie viel Ballaststoffe liefert eine typische Portion von 60 Gramm Getreide oder Pseudogetreide?

Eine Portion von 60 g trockenen Getreidekörnern liefert je nach Sorte zwischen etwa 2 und 8 g Ballaststoffe. Roggen und Weizen bringen dabei etwa 8 g Ballaststoffe pro Portion, während Sorten mit niedrigerem Gehalt wie Reis oder Hirse unter 3 g pro Portion enthalten.

Enthalten Grünkern und Haferflocken unterschiedlich viele Ballaststoffe?

Ja, Grünkern enthält mit etwa 12 g pro 100 g mehr Ballaststoffe als Haferflocken, die knapp 11 g aufweisen. Beide eignen sich gut für unterschiedliche Einsatzbereiche, haben aber moderate Unterschiede im Ballaststoffgehalt.

Wie wirkt sich Kochen auf den Ballaststoffgehalt von Getreide aus?

Getreide nimmt beim Kochen Wasser auf, wodurch sich das Gewicht erhöht und der Ballaststoffgehalt pro 100 g abnimmt. Die Menge an Ballaststoffen pro Portion bleibt aber gleich, da sich der absolute Ballaststoffanteil nicht verändert.

Warum sind Kleie-Produkte bei der Ballaststoffbetrachtung getrennt dargestellt?

Kleieprodukte wie Weizen Kleie oder Dinkel Kleie haben deutlich höhere Ballaststoffgehalte – oft über 35 g pro 100 g – und werden meist in kleinen Mengen als Backzutat oder Müsli-Topping verwendet. Deshalb sind sie isoliert dargestellt und nicht direkt mit den Hauptgetreidesorten vergleichbar.

Eigenes Rezept analysieren
Zutaten eintippen — Nährwerte, Kalorien und Preis pro Portion auf einen Klick.
Tagesziel festlegen
Persönlichen Kalorien- und Eiweißbedarf berechnen und im Tagebuch verfolgen.